Transporte disponieren – vom Auftrag bis zur Rechnung
Um 07:00 laden im Kieswerk, um 09:15 abladen auf der Baustelle, danach die nächsten Fuhren. Am Abend liegen die Waagscheine im Führerhaus, und die Lieferscheine sind noch nicht geschrieben. In DexOne steht die Bestellreferenz des Kunden vom Auftrag bis auf der Rechnung; jede Fuhre steht mit ihrem Waagschein im Rapport, auf dem Lieferschein und als Belegzeile auf der Rechnung. Was gefahren wird, spielt dabei keine Rolle: DexOne disponiert jedes Transportgut – der Kies in den Beispielen ist nur eines davon.
Der Tag in der Fahrer-App
Der Chauffeur sieht seine Aufträge nach Tagen geordnet: wann und wo er lädt, welches Material wohin geht, wie viel geladen werden soll, welches Fahrzeug samt Kontrollschild eingeteilt ist – und was ihm der Disponent dazu schreibt. Pro Zustand gibt es genau eine Handlung: «Einsatz starten», «Neue Ladung» oder «Rapport ansehen». Transport- und Hackschnitzelaufträge stehen in derselben Liste.

Im Auftragsdetail steht der Ablauf: Ladeort und Entladeort mit Zeiten, dazu die Bestellreferenz des Kunden und die Aufgabe im Klartext. Stehen die Ziele erst nach Abruf fest, gibt der Disponent mehrere Abladeorte vor, etwa Deponie, Heizwerk oder Umschlag. Gewählt wird je Fuhre; getippt werden kann der Ort nicht. Die Live-Einsatzkarte, beschrieben auf der Seite zum Hackereinsatz, gibt es auch im Transportauftrag – der Knopf dazu steht im Auftragsdetail.
Der Rapport entsteht unterwegs
Die Leistung steht im Rapport – im Beispiel «Transport nach Stunden». Darunter stehen die Ladungen einzeln: je Fuhre die Menge in Kubikmetern, die Waagschein-Nummer mit Uhrzeit und der Abladeort aus der Auswahl; jede weitere Fuhre kommt über «+ weitere Ladung» dazu. Zum Abschluss gehören das Zugfahrzeug – es ist Pflicht –, Anhänger oder Auflieger, Zuschläge wie Zusatzhalt oder Handarbeit und die Lieferschein- oder Waagschein-Nummer. Belege werden mit dem Gerät fotografiert und zugeschnitten, mehrere je Rapport. Die Bestellreferenz des Kunden ist vom Disponenten gesetzt und hier nicht änderbar. Der Kunde unterschreibt auf dem Gerät.

Lieferschein und Rechnung aus denselben Angaben
Den Lieferschein erstellt der Chauffeur mit dem Knopf im Rapport – ohne Preise. Jede Fuhre steht darauf mit Menge, Waagschein-Nummer, Uhrzeit und Entladeort; dazu das Transportgut mit Lade- und Entladeort, «Gefahren von» und Fahrzeug, unter «Ihre Referenz» die Bestellreferenz des Kunden und das Feld für die Empfangsbestätigung.

Die Rechnung führt die Leistungen je Auftrag auf: die Leistungsposition – im Beispiel «Transport nach Stunden» – mit Menge, Ansatz und Betrag, darunter jede Ladung als Belegzeile mit Waagschein und Entladeort und die Summe der Ladungen des Tages; unten der Schweizer QR-Einzahlungsschein. Fragt der Kunde zu einer Fuhre nach, steht sie bereits auf der Rechnung.

Stand heute
DexOne ist eine Dispositionssoftware der Raphael Scheiben GmbH. Sie wird mit Praxisbetrieben erprobt und ist nicht frei verfügbar; einen Termin nennen wir erst, wenn er steht. Wir suchen weitere Betriebe aus dem Transport – gleich, was sie fahren –, die DexOne im eigenen Alltag erproben und uns sagen, wo es klemmt. Melden können Sie sich über das Kontaktformular auf der Startseite.